Förderprogramme

Stadtumbau in Brandenburg an der Havel

Die Stadt Brandenburg an der Havel verzeichnet wie die meisten Städte in den neuen Bundesländern seit Jahren einen anhaltenden Rückgang der Bevölkerungszahl. Die Gründe für diese Entwicklung sind vor allem

  • Rückgang der Geburtenzahlen
  • Abwanderung in die alten Bundesländer aufgrund der Arbeitsplatzverluste
  • Abwanderung in die Umlandgemeinden.

Gleichzeitig ist ein wachsender Wohnungsleerstand festzustellen. Schätzungen gehen davon aus, dass in den neuen Ländern derzeit etwa eine Million Wohnungen leer stehen. Dieser Leerstand wird zumeist allein mit dem Bevölkerungsrückgang erklärt. Das strukturelle Überangebot an Wohnungen ist aber auch oder insbesondere bedingt durch eine Ausdehnung des Wohnungsbestandes: Zwischen 1990 und 1999 wurden in den neuen Ländern schätzungsweise 830.000 neue Wohnungen errichtet.

Der Bevölkerungsverlust und der Wohnungsleerstand führen auch zwangsläufig zu einer verminderten Auslastung der sozialen und technischen Infrastruktur. Auch können die Zentren einer Region ihrer Aufgabe nicht mehr in vollem Umfang gerecht werden mit Folgen nicht nur für die Zentren selbst sondern für die gesamte Region.

Von dieser Entwicklung ist auch die Stadt Brandenburg an der Havel betroffen. Das Spannungsfeld auf dem Weg von einem bedeutenden Industriestandort der DDR mit vorrangiger Ausrichtung auf die Stahlerzeugnisse zu einem modernen Wirtschaftsstandort war und ist enorm. Innerhalb von nur wenigen Jahren von 1889 bis 1995 gingen der Stadt ca. 20.000 Arbeitsplätze verloren, die auch trotz der in den folgenden Jahren zu verzeichnenden Ansiedelungserfolge nicht kompensiert werden konnten. Seit 1990 ist ein Bevölkerungsrückgang von 90.000 Einwohnern auf 75.744 im Jahr 2003 zu verzeichnen.

Der Wohnungsleerstand beträgt gegenwärtig ca. 8.000 Wohnungen. Leerstand und Bevölkerungsrückgang gefährden neben der wirtschaftlichen Existenz der Wohnungsunternehmen und der privaten Hauseigentümer auch die städtische Infrastruktur, wie Schulen, Kindertagesstätten und kulturelle und soziale Einrichtungen.

Dieser Entwicklung muss eine veränderte Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik entgegengestellt werden, denn die bisherigen Konzepte gingen immer von einem –prognostizierten – fortdauernden Wachstum aus; sie sind an die neuen Anforderungen anzupassen, denn auch in den nächsten Jahren werden Bevölkerungsrückgang und Anstieg des Wohnungsleerstandes fortdauern.

  • Das Förderprogramm Ost für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen
    Die Bundesregierung hat mit dem Programm „Stadtumbau Ost für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ Finanzhilfen zur Verfügung gestellt. Damit sollen die Wohnungsmärkte durch Rückbau leerstehender und dauerhaft nicht mehr benötigter Wohnungen stabilisiert werden – ein ausdrücklicher Wunsch der Wohnungsbauunternehmen – und es sollen Maßnahmen zur Aufwertung der vom Rückbau betroffenen Stadtteile finanziert werden. Darüber hinaus wird die Wohneigentumsbildung in innerstädtischen Altbauquartieren gefördert.

    Das seit 2002 wirksame Förderprogramm „Stadtumbau Ost für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ fördert den Abriss von Wohnungen mit einer pauschalen Zuwendung von 60,00 EURO pro Quadratmeter abgerissener Wohnfläche. Diese Abrisspauschale steht unabhängig von der jeweiligen Eigentumsform an den Wohngebäuden allen Wohnungseigentümern (also auch den privaten Einzeleigentümern) zur Verfügung. Bei der Berechnung der Abrisspauschale von 60,00 EURO pro Quadratmeter abzureißender Wohnfläche können auch Gewerbeflächen berücksichtigt werden, sofern das Gebäude überwiegend zum Wohnen genutzt wird. Darüber hinaus wird der Abriss durch ein zinsverbilligtes Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert. Diese Förderung beträgt maximal 125,00 EURO pro qm rückgebauter Wohnfläche, wobei auch die Freimachung von Wohnungen, die Herrichtung des Grundstückes und die Umschuldung bestehender Darlehen Gegenstand der Förderung sind. Im Programmteil Aufwertung werden auf der Grundlage der Förderrichtlinie ´99 zur Stadterneuerung Maßnahmen zur Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnumfeldes gefördert.
  • Leben und Wohnen in Brandenburg an der Havel - integriertes Stadtumbaukonzept
    Mit dem am 24.04.2002 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Konzept soll die Stadt Brandenburg an der Havel in die Lage versetzt werden, öffentliche Förderung und private Investitionen zu bündeln und damit ausgewählte Stadtquartiere funktional und gestalterisch aufzuwerten. Gleichzeitig soll vermieden werden, dass in Gebäude investiert wird, die in absehbarer Zeit abgebrochen werden sollen.

    Das gesamtstädtische Konzept beinhaltet die Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen, wie Stand der Einwohnerentwicklung, der Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung, Situation und Entwicklung des Wohnungsbestandes, insbesondere des Wohnungsleerstandes sowie der Infrastruktur. Darüber hinaus wurde eine Prognose des künftigen Wohnungsbedarfes erarbeitet. Der Planungshorizont ist das Jahr 2015. Ausgehend von diesen Ergebnissen und der Definition von Zielen für die gesamtstädtische Entwicklung wurden Rückbauziele und –potenziale in den einzelnen Stadtquartieren definiert, die Schwerpunktgebiete für den Rückbau festgelegt und Handlungsprioritäten formuliert. Die Einschätzung der Rückbaupotenziale und die Erarbeitung von Umsetzungsstrategien zum Stadtumbau erfolgt in enger Abstimmung mit der Wohnungswirtschaft, insbesondere mit den kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen der Stadt.
  • Die Festsetzung von Schwerpunktgebieten für den Stadtumbau - Definition von Gebietskategorien
    Ausgehend von der Bestandanalyse, der Bewertung der Potenziale in den einzelnen Stadtquartieren wurden die Fördergebiete für Rückbau und Aufwertung festgelegt. Dazu wurde eine Systematik von Gebietskategorien für die unterschiedlichen Teilbereiche der Stadtquartiere entwickelt. Diese bilden die Entwicklungsperspektiven der Quartiere und die Intensität der Förderung ab.

    Konsolidiertes Gebiet: Gebiete in der Innenstadt, Siedlungen der 20/30er Jahre und in den Großsiedlungen, in denen die Sanierung bereits weit fortgeschritten ist, sowie Eigenheimgebiete. Eine Aufwertung des öffentlichen Raumes sowie privater Grünflächen ist teilweise erforderlich. Fördermittel des Stadtumbaus werden nur begrenzt auf Einzelmaßnahmen zur Aufwertung des öffentlichen Raumes sowie privater Grünflächen eingesetzt.

    Erhaltungsgebiet 1: Gebiete mit erhaltenswerten Altbaustrukturen sowie Siedlungen der 20er/30er Jahre; Schwerpunkt ist Erhalt und Bewahrung des Gebietscharakters, weitest gehender Erhalt der Baustrukturen und kleinteilige Rückbaumaßnahmen zugunsten einer Aufwertung des Wohnumfeldes. Prioritärer Einsatz von Fördermitteln.

    Erhaltungsgebiet 2: Gebiete mit überwiegend unsanierten / teilsanierten Gebäuden des komplexen Wohnungsbaus. Schwerpunkt ist der weitest gehende Erhalt der Baustrukturen und behutsame Rückbaubaumaßnahmen durch Wohnungszusammenlegung und Umnutzung, Herabzonung als Teilrückbau sowie punktueller Rückbau. Einsatz von Fördermitteln des Stadtumbaus vorrangig in die Aufwertung des öffentlichen Raumes und des Wohnumfeldes.

    Umstrukturierungsgebiet: Gebiete mit strukturschwachen Bereichen, hohem Leerstand und brachgefallenen Nutzungen. Rückbau und Umnutzung werden zur Aufwertung des Stadtteils sowie zur Verbesserung des Wohnungsangebots (einschließlich der Neubauentwicklung zur Eigentumsbildung) genutzt; punktueller ggf. flächenhafter Rückbau (Abstockung, gebäudeteil- und gebäudeweiser Abriss). Prioritärer Einsatz von Fördermitteln.

    Stadtumbau ist ein lernender Prozess, der gestaltet und auch konzeptionell fortgeschrieben und für die jeweiligen Quartiere konkretisiert werden muss.
    In einem zweiten Schritt werden daher – abgeleitet aus dem gesamtstädtischen Konzept – die teilräumlichen Konzepte (Teil II des integrierten Stadtumbaukonzeptes) erarbeitet. Hier werden für ausgewählte Schwerpunktgebiete – in Abstimmung mit den betroffenen Grundstückseigentümern, den Nutzern und Bewohnern – städtebauliche Lösungen sowie Maßnahme- Durchführungs- und Finanzierungskonzepte für den teilräumlichen Stadtumbau entwickelt. 

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Soziale Stadt

Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. Ziel ist es, lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Der Stadtteil Hohenstücken in der Stadt Brandenburg an der Havel wurde im Jahr 2002 aufgrund der zunehmenden Herausforderungen bei der Entwicklung des Quartiers in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Eng verknüpft mit Maßnahmen der Wohnumfeldverbesserung im Rahmen des Förderprogramms zur städtebaulichen Weiterentwicklung großer Neubaugebiete und dem Stadtumbau Ost wurden seitdem wichtige Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und Aufwertung des Wohnumfeldes durchgeführt.
Das bislang größte investive Projekt war die Errichtung des Bürgerhauses in der ehemaligen Grundschule. Seit 2007 konzentrieren sich hier eine Vielzahl an Angeboten und sozialen Dienstleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Unterstützt wird dieses durch das seit 2014 ebenfalls dort ansässige Quartiersmanagement.
Zur Unterstützung von bewohnergetragenen Projekten und Aktivitäten gibt es die Möglichkeit, über einen sogenannten Aktionsfonds Fördergeld auszureichen. Hierzu ist die aktuelle Richtlinie im September 2018 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden und steht im download zur Verfügung. Anträge können ab sofort gestellt werden und sind entweder im Quartiersmanagement oder bei der Stadtverwaltung abzugeben. Beide Stellen stehen auch für eine Beratung zur Verfügung.


Ansprechpartner Quartiersmanagement
Herr Haberecht
Tel.: 03381 / 799127
Fax: 03381 / 7999484
E-Mail: haberecht(at)bas-brandenburg.de


Download:
- Richtlinie
- Förderkulisse
- Antragsformular
- Datenschutzerklärung

Denkmalschutz

Innenstadtsanierung

Das etwa 94 Hektar große Sanierungsgebiet der Brandenburger Innenstadt umfasst die drei mittelalterlichen Stadtkerne und besitzt mit ca. 400 Baudenkmalen die größte Denkmaldichte der Städte im Land Brandenburg. Anfangs als Modellstadt, später im Rahmen des Bund-Land-Programms Städtebaulicher Denkmalschutz, flossen seit Beginn der 1990er Jahre ca. 100 Mio. EUR öffentlicher Mittel und ein beträchtlicher Anteil privater Investitionen in das Sanierungsgebiet. Die Sanierungsmaßnahmen nach den Grundsätzen des städtebaulichen Denkmalschutzes wirken als Impulsgeber für die positive Entwicklung des historischen Stadtzentrums zum attraktiven Standort für Handel, Gastronomie und Wohnen und somit zum touristischen Anziehungspunkt.

Im Sanierungsgebiet Innenstadt besteht weiterhin die Möglichkeit, auch private Baumaßnahmen aus Städtebaufördermitteln gemäß Städtebauförderungsrichtlinie 2015 (StBauFR) zu bezuschussen. Die Zuschüsse setzen sich aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Brandenburg zusammen.

Fördergebiet: Innerstädtisches Sanierungsgebiet

Förderungsbedingungen: Die Maßnahmen müssen dazu beitragen, die Gestaltungsqualität des Gebäudes und der Freiflächen in seiner Wirkung auf das Stadtbild und den öffentlichen Raum wesentlich und nachhaltig zu verbessern.

Höhe der Förderung: Gefördert wird max. bis zur Höhe der unrentierlichen Kosten bei der Sanierung von Gebäuden.

Dabei werden die Brutto-Baukosten inkl. Nebenkosten für Baumaßnahmen an den stadtbildprägenden Bauteilen wie Dach, Fassaden, Fenster und Außentüren straßen- und hofseitig sowie vom öffentlichen Raum frei einsehbare Außenanlagen mit 40% bzw. 55 % bei Einzeldenkmalen gefördert.

Antragsformulare erhalten Sie im Rahmen eines Beratungsgespräches. Bitte wenden Sie sich an nebenstehende Ansprechpartnerinnen.

Die Sanierung soll voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein. Spätestens nach Abschluss der Sanierung muss die Stadt von den Eigentümern im umfassenden Sanierungsverfahren Ausgleichsbeträge gemäß § 154 BauGB erheben. Der Ausgleichsbetrag entspricht dabei der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwerts eines Grundstücks. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des „Gutachtens zur Ermittlung der besonderen Bodenrichtwerte gemäß § 196 Abs. 1 Satz 7 BauGB für das Sanierungsgebiet Innenstadt, Bereich Innenstadt I“. Das Gutachten wurde vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Brandenburg an der Havel erstellt. Der Ausgleichsbetrag kann auf Antrag des Eigentümers bereits vorzeitig abgelöst werden.

 

Gutachten zur Ermittlung der besonderen Bodenrichtwerte
Aktualisierung Gutachten
Flyer Ausgleichsbeträge
Antrag auf vorzeitige Ablöse

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Ländliche Entwicklung

ILE/LEADER

Aktuell:

Zusätzliche Fördermittel für integrierte ländliche Entwicklung gemäß GAK-Rahmenplan

Das Land Brandenburg stellt zusätzliche GAK-Mittel i.H. v. ca. 20 Mio EUR/Jahr zur Umsetzung von investiven Vorhaben der integrierten ländlichen Entwicklung zur Verfügung.

Unterstützt werden:

- Vorhaben von Kleinstunternehmen der Grudnversorgung

- Vorhaben zur Schaffung von Einrichtungen für Basisdienstleistungen

- Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereichs

- Vorhaben der Dorfentwicklung

Die Auswahl der Vorhaben erfolgt außerhalb der LEADER-Projektauswahlverfahren der LAG. Eine Bestätigung der LAG, dass das Vorhaben mit der Regionalen Entwicklungsstrategie im Einklang steht, ist ausreichend. Anträge auf Förderung aus dem GAK Budget müssen regulär bis zum 31.07. des Vorjahres beim Landesamt für Ländliche Entwickung, Landwirtschaft und Flurneuordnung eingereicht werden. Stehen zusätzliche Mittel zur Verfüung, kann ein weitere Antragstermin festgelegt werden und auf der Internetseite des MLUL verölffentlicht werden. Für Vorhaben, die noch 2019 umgesetzt werden sollen, können Förderanträge bis zum 18.01.2019 eingereicht werden. Die genauen Rahmenbedingungen finden sich auf der aktuellen LEADER-Reichtlinie im Teil "E". Die Richtlinie vom 01. Oktobner und alle weiterführenden Informationen dazu finden Sie unter folgenden Link:

https://mlul.brandenburg.de

Weitere Informationen erhalten Sie über die Ansprechpartner.

Verfahren

Projektblatt

Ansprechpartner für die Stadt Brandenburg an der Havel:

Gabriela Philipp-Plageman (siehe Kontakte)

oder

LAG Fläming-Havel e.V.

Tel. 33849-901948

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Allgemeine Informationen

In Zusammenarbeit mit der LAG Fläming-Havel und der LAG Havelland begleitet die Stadt Brandenburg an der Havel ein Projekt zum Thema:


„Vernetzung im Tourismus: Schwerpunkt regionale Produkte“ in der
Reiseregion Havelland


Es gibt so viele tolle und leckere regionale Produkte in der Region - Ziel des Projektes ist es, den Gästen und Bewohnern in der Reiseregion Havelland das Angebot regionaler Produkte stärker und besser zu präsentieren. Dafür will das Projekt regionale Produzenten und Erzeuger stärker mit Vermarktern wie Gastronomen, touristischen Anbietern, Hofläden etc. vernetzen.
Die Angebote wurden in einer Broschüre gebündelt, um einen Überblick zu geben, welche regionalen Produkte im Havelland von wem hergestellt werden und zu beziehen sind.

 

 

Förderung der Integrierten Ländlichen Entwicklung 2014-2020

Die Ortsteile der Stadt Brandenburg an der Havel Göttin, Gollwitz, Mahlenzien, Wust, Schmerzke und Klein Kreutz, Saaringen sind Bestandteil dieser Richtline und somit zählen sie zum ländlichen Raum. Der Ortsteil Wilhelmsdorf zählt zur LEADER-Region, ist aber kein ländl. Raum. Die Ortsteile Plaue  und Kirchmöser gehören zum ländlichen Raum, aber nicht zur LEADER-Region. Diese Ortsteile sind ebenso Bestandteil der Richlinie und können eine Förderung beantragen. Ziel ist es mit der Förderung von Maßnahmen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des ländlichen Raums zu stärken, insbesondere durch den Erhalt und/oder Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Förderinstrument ist auf die Verbesserung bzw. Sicherung der Lebensperspektive aller dort lebenden Altersgruppen ausgerichtet. Die Förderung im Rahmen dieser Richtlinie soll eine regionale, nachhaltige Entwicklung im Sinne der Förderstrategie unterstützen. Die LAG Fläming Havel e.v. fungiert als Regionalmanagement für die gesamte Region Fläming – Havel.

Geförderte Projekte 2014-2020

  • Dorferneurung Zuwegung Friedhof und Kirche in Schmerzke
  • Begegnungsstätte Göttin
  • Kulturelle Umgestaltung des Dorfkerns mit Brauerei, Genussschmiede und Kleinkunst
  • Saunablockhaus mit Schwimmteich in Schmerzke
  • Sanierung Hallendach Bootshaus Wassersportverein Plauerhof e.V.
  • Wanderwegsbeschildung inkl. Ortstafeln

Nächster Abgabetermin für die Projektskizze ist Anfang Oktober 2018. Nähere Informationen folgen.

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